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Das Thema des GlГјcks bei Augustin und Thomas von Aquin im Vergleich

„Selig ist, wer alles hat, was er will“

Einleitung - Das Verständnis des Glücks bei Augustin und Thomas von Aquin

Das Verständnis des Glücks nach Augustin

Das Verständnis des Glücks nach Thomas von Aquin

Das GlГјcksthema bei Augustin und Thomas von Aquin

So sehen wir, dass sowohl Augustin und auch Thomas von Aquin das Thema des menschlichen Glücks mit christlichen Augen betrachtet haben, wenn diese Theologen auch manchmal philosophische und logische Methoden für ihre Überlegungen benutzten: Augustin hat an dem Thema mit dem philosophischen Zugang anarbeitet und verwendete die ihm gut bekannten Elemente der Methode der Rhetorik; auch die Logik mit ihren Wegen lässt sich bei ihm manchmal sehr deutlich sehen. Er lebte auch in einer Zeit, in welcher diese Methode schon bei den Erforschern ähnlicher philosophischer Themen wie Glück verwendet wurde. Bei Thomas von Aquin sehen wir auch die Methoden der Logik. Auch wie Augustin benutzte Thomas von Aquin die Vergleiche der Extremen, er erforschte und erwag sie. Auch wie Augustin, zwar nicht so oft, versuchte er in seinen Überlegungen, logischen Ketten zu bauen.

GlГјck

Die christliche Position der beiden zu betrachtenden Verfasser unterscheidet sich von der Position der anderen nichtchristlichen auch dadurch, dass sie ihr Fundament, in der Heiligen Schrift haben, die das Erlangen des Glücks dem Menschen unter bestimmten Voraussetzungen sicher garantiert. Die Bibel, nicht nur das Neue, sondern auch das Alte Testament, ist für Thomas von Aquin die Quelle seiner Überlegungen. Er zitiert sie ständig als ein Dokument, das die jeweiligen Argumente entweder bejahen oder verneinen kann. Nicht so aber bei Augustin: von ihm wird das Neue Testament nur einmal zitiert und ohne einen Hinweis, dass dieses Zitat aus der Bibel stammt. Augustin wollte dadurch wahrscheinlich die Manier der griechischen Philosophen übernehmen: sie basierten ihre Ideen im Grunde genommen auf keinem einzigen Buch, das ihnen als Quelle oder Mass zu Überlegungen diente.

Nach Thomas von Aquin kann der Mensch wegen des gegenwätigen Übels in der Welt nicht vollkommen glücklich sein. Das ist aber nicht nur seine Position und auch nicht von ihm stammend: diese Position vertritt die überwiegende Mehrheit aller christlichen Theologen. Die Lösung der Frage des Glücks ist bei Augustin eschatologisch. „...glückliches Leben nicht in dieser Zeit vorfindlich und zu erreichen, sondern nur als futura vita zu erhoffen ist“. Augustinus hält „die Unsterblichkeit für die Voraussetzung glücklichen Lebens...- gemäss der christlichen Lehre für Unsterblichkeit freilich nicht nur der Seele, sondern auch des Leibes.“ Thomas definiert die Glückruhe als Endzweck des Menschen.

Glück ist ein real erreichbares Phänomen für beide Autoren, nur ist es erst im ewigen Leben zu erreichen. Ich finde aber, dass weder Augustin noch Thomas von Aquin dem Leser deutlich gezeigt hatten, ob Glück bzw. Unglück ein Gefühl oder Zusatnd des menschlichen Wesens ist.


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