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Erwählung im Alten Testament

„Wenn ihr gehorsam auf Meine Stimme hört und Meinen Bund beachtet, dann sollt ihr Mein Eigentum sein...“ (Ex 19, 5)

Im Alten Testament finden sich 99 Stellen, wo Gott Subjekt des „Erwählens“ ist: davon 68 – mit den Menschen (profanes und religiöses Bereich); 1mal beide gemeinsam genannt (2 Sam 16, 18)

Erwählung und Verwerfung

Das Erwählte = „bachur“ der kämpftüchtiger junger Mann; part ni „nibchar“ = Köstliche, besonders Werte.

Das Wählen zeigt der freie Souverinität des Herrn. Beim menschlichen Wählen ist in der Regel eine vorhergehende Überlegung zu finden: und dann folgen einerseits die Erwählung und andererseits die Verwerfung. So ist auch bei Gott: „Jakob habe Ich geliebt, Esau habe Ich gehasst“( Mal 1, 2f)

Erwählung des Volkes

Israel ist:
Anteil Dtn 32, 8
Los Seines Erbgutes Dtn 32, 8
Sonderneigentum Gottes Ps 135, 4
„Königtum von Priestern“
Der Erwählte als “Knecht“ Gottes – besonders bei DtJes

Dtn 7, 7: Israel ist „das Geringste unter allen Völkern“ und Gott vertreibt vor ihm Völker, die „grösser und stärker sind“ als er – Dtn 4, 38. Auch wird in Dtr vom moralischen Unwert Israels geredet werden (9, 4-6; 10, 14-16) Der Grund der Erwählung ist nur eins: "Weil der HERR euch liebte und weil Er den Eid halten wollte, den Er den Vätern geschworen hatte, darum hat der HERR euch herausgeführt mit starker Hand“ (7, 8) –eine irrationale, freie Entscheidung der Liebe.

Die Aussonderung kann mit dem Worte „heilig“ umschrieben werden, das zunächst keineswegs eine ethische Qualifikation meint, sondern das Ausgesondrheit zum besonderen Besitz Gottes.
Die Absonderung von allem Heidnsichen: Bileam-Spruch 23, 9: „Siehe, ein Volk, das abgesondert wohnt, das sich nicht rechnet zu den Völkern“; „So tut man nicht in Israel“ (2 Sam 13, 12)
Verantwortung des Erwählten: Das erwählte Israel ist nicht einfach privilegiertes Objekt, sondern ist immer als Subjekt zum Gehorsam gerufen. – der dialogische Charakter der Erwählung. Man kann von einem „Wählen“ auf der Seite des Menschen geredet werden. Jos 24 u.a.

Interessant ist die Stelle: 2 Sam 16, 18В В В В 

Erwählung einelner Personen

Ps 105, 16 – Mose und parallel Aaron
König
Die Chronik redet nie mehr von der Erwählung Israels, wohl aber mit betontem Nachdruck von der Erwählungdes Davididen. Hier sind auch die Erwählung und Sohnestitel verbunden 1 Chr 28, 6
die Erwählung des Priesterhauses: 1 Sam 2, 28 – das Priestertum Elis; Dtn 18,5; 21, 5 – Levi

Manchmal braucht der Mensch auf Gottes Erwählung nicht warten. Es gibt Zeiten, wenn die Selbst-Erwählung gefragt ist!

Manchmal braucht der Mensch auf Gottes Erwählung nicht warten. Es gibt Zeiten, wenn die Selbst-Erwählung gefragt ist!

Erwählung des Ortes

Wo Seinen Namen zu setzen oder wohnen zu lassen.- Dtn 12, 5. Nicht von der Besonderheit eines heiligen Ortes an sich geredet ist.

Propheten über die Erwählung

Vorexilische Propheten meiden die Aussage von der Erwählung fast völlig: Ez 20, 5 единственное место в этой книге об избрании: „Am Tage, da Ich Israel erwählte, da erhob ich ihnen meine Hand (zum Schwur)...“ Am 3,2 mit vilere Kritik, die das „Erwählungsschweigen“ eigentlich erklährt.
Die Propheten machen auch im Blick auf ihre eigene Person keinen Gebrauch von dem Gedanken, zu ihrem Amt erwählt zu sein. (Ausnahme Jer 1, 5)

Ein: Ein Gott, ein erwähltes Volk, einziger Ort


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