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Die Steintafeln der Zehn Geboten - Wie sahen sie aus?

Der Versuch der Rekonstruktion

Es wird in den jüdischen Sagen erzählt: nachdem Mose die ersten Exemplare der Tafeln zerschlagen hat, die zerschlagenen Stückchen sind zu verschiedenen Seiten auseinandergeflogen. Und die Teile der ersten Steintafeln mit den Worten aus den Geboten mit der Negation "Du sollst nicht..." sind zu den armen Leuten geflogen. Aber die Worte "... stellen", "... töten", "... wünschen" sind bei den Reichen gelandet. Und so bleiben ersten Gebotstafeln auf diese Weise bis jetzt in der Welt verteilt, was auch heute überall nicht zu übersehen ist ...

Moses war gewiss eine der größten biblischen Persönlichkeiten. Er hat jüdisches Volk aus Ägypten ins Gelobte Land geführt. Moses gilt auch als der Gesetzgeber: er hat nicht nur die ersten 5 Bücher der Bibel - den Gesetz (Thora) - geschrieben, er hat auch vom Berg Sinai zwei Steintafeln mit zehn Grundgeboten für die Welt gebracht.

Nach dem Vorlesen der zehn Geboten fanden die Steintafel ihre Aufenthalt in der Bundeslade, wo auch der aufblГјhende Stab Aarons und der Krug mit dem Himmelsbrot waren. Wie sahen eigentlich die Steintafeln mit zehn Geboten?Die Zehn Gebote auf Seide in alter Jerusalemer Synagoge

Das jüdische Volksgedächtnis bewahrt die Form der Tafeln mit zwei gerundeten Ecken von oben::

Die Zehn Gebote auf Seide in alter Jerusalemer Synagoge

Gemäß einer der jüdischen Legende wurden die Steintafeln aus dem Edelstein Granat gefertigt. Bemerkenswert ist, dass die Juden für das Symbol der Thora (des Gesetzes Mose) den Frucht des Granatenbaums gewählt haben. Der Grund dafür: im Granatenfrucht ist immer 613 Kornes. Und auch die Thora enthält 613 Gebote

Der unbearbeitete Edelstein Granat

Der unbearbeitete Edelstein Granat

Laut der anderen Vermutung, das Steinmaterial für die Tafeln mit Zehn Geboten stammte vom Berg Morija (Tempelberg). Auf dem Platz, woher dieses Material genommen wurde, war später das Allerheiligste eingerichtet, so dass die Tafeln in der Bundeslade genau auf dem Ursprungsstein standen. Und der Ursprungsstein hisse "Der Eckstein der Erde", mit welchem Gott die Schöpfung gemessen hatte. Heute bleibt der Eckstein unter dem goldenen Kuppel auf dem Tempelberg.Der Eckstein der Erde auf dem Tempelber

Der Eckstein der Erde auf dem Tempelberg

War das Rohrmaterial für die Gestztafeln herzensförmig?War das Rohrmaterial für die Gestztafeln Herz-förmig?

Der Prophet Jeremia verglich die Steintafeln mit menschlichem Herzen, indem er schrieb: "Ich werde mein Gesetz in ihr Inneres legen und werde es auf ihr Herz schreiben." (Jer 31, 33) Ob die Form der Steintafeln auch Г¤hnlich menschlichem Herzen war, ist natГјrlich eine spekulative Vermutung.

Ungefähr 400 Jahre später, als Moses die Tafeln von Gott empfangen hat, entstand diese Stella. Der Aufschrift erzählt uns über einige militärische Ereignisse Die Form ähnelt sich einigermaßen der Form, die auch auf den Artefakten des Judentums im Bezug auf die Steintafeln zu sehen ist.

Die Form einer Stella im Nahen Osten (850 Jahre v.u.Z.) erinnert an der Form der Steintafeln, welche auf den judischen Artefakten zu sehen ist

Die Form einer Stella im Nahen Osten (850 Jahre v.u.Z.) erinnert an der Form der Steintafeln, welche auf den jГјdischen Artefakten zu sehen ist

Entweder der Stein fГјr Zehn Gebote ziemlich groГџ sein sollte, oder die Schrift genug klein, weil auf einer Tafel so viel platziert sein sollte, wie es unten auf dem Bild zu sehen ist. Obwohl gibt es die Sagen, die behaupten, dass der Text mit Zehn Geboten auf den beiden Seiten der Tafeln geschrieben sein sollte.

Schriftart auf den Steintafeln

Im Text der 10 Geboten werden beide Gottesbezeichnungen vorkommen: sowohl "Elohim", als auch "JHWH". Der Decalog ist unbestrittlich der einheitliche Text.

Die Steintafeln waren sicher nicht mit heutigem Quadratschrift geschrieben? Die heutige sogenannte Quadratschrift wurde vom Babylonischen Exil gebracht - wie die Talmudische Literatur das mitteilt - und daher heißt auch die „Schrift Esras“.

Die Samaritaner waren im Exil nicht, waren acu zur Zeit Esras ein getrenntes Volk und bewahrten ihren eigenen Pentateuch. Dann ist die logische Frage, ob die Samaritaner auch die alten Schrift, auf welche möglicherweise auch die Tafeln geschrieben worden?

Buxtorf: die Hebräer hatten eine heilige priesterliche Schrift (Quadratschrift) und eine andere für profanes Leben (Münzenschrift). Die Quadratschrift sei zwar die älteste, und das Uralphabet der Hebräer; schon vor dem Exil sei aber neben derselben auch der samaritanische Charakter in Gebrauch gewesen, ersterer für heilige Dinge, letzterer für das gemeinde Leben. Im Exil kultivirten hierauf die Prister und der gelehrte Teil des Volkes vornehmlich die heilige Schrift, während die in Palästina zurückgebliebenen, aus denen die Samaritaner hervorgingen, sich an die gewöhnliche Schrift hielten. Esra brachte jene aus dem Exil mit, und verbreitete sie immer meher daher sie den Namen assyrische d.i. chaldäische Schrift führt; diese erhielt bei den Samaritanern, ward aber auch noch bei den Juden hier und da, z.B. auf den Münzen, gebraucht. Von den Chaldäern ward nie eine Schrift angenommen, sondern nur die Sprache; die eigentliche chaldäische Schrift kennen wir nicht...
Beweise:

  • Die Г„gypter hatten spГ¤terhin eine doppelte Schrift, eine heilige und eine Epistolarschrift (und priesterliche); Die Keilschrift der alten Perser und Meder ist wahrscheinlich eine heilige Schrift fГјr DenkmГ¤ler, neben welcher die Zendschrift fГјr das gewГ¶hnliche Leben gebrГ¤uchlich war. Die Araber, Perser und TГјrken schreiben gern mit anderem Charakter Briefe, mit anderem Poesie, mit noch anderem historischen Schriften. Und Гјberhaupt ist es Sitte der MorgenlГ¤nder, sich verschiedener SchriftzГјge neben einander fГјr verschiedene Zwecke zu bedienen.
  • Jes 8:1, Of 13:18, 21:17, Hab 2:2
So viel des Textes muГџte jede der Steintafeln umfaГџen. Der Schrift ist jedoch modern

So viel des Textes muГџte jede der Steintafeln umfaГџen. Der Schrift ist jedoch modern

Auf den echten Tafeln sollte die Schrift etwa so aussehen. Damals ist das Alphabet ins Leben der Menschen erst vor Kurzem entstanden und jede Buchstabe zeichnete sich entsprechend ihrem Bild ab. Diese Schrift kann fast zeitgenössisch mit den Steintafeln sein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf den echten Tafeln sollte die Schrift etwa so aussehen. Damals ist das Alphabet ins Leben der Menschen erst vor Kurzem entstanden und jede Buchstabe zeichnete sich entsprechend ihrem Bild ab. Diese Schrift kann fast zeitgenössisch (vielleicht 40 - 50 Jahren später) mit den Steintafeln sein


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